So läuft eine Lesson ab

Bei einer Lesson geht es nicht darum, dass dein Kind etwas leisten oder „richtig“ machen muss. Damit du dir vorher ein gutes Bild machen kannst, zeige ich dir hier, was euch erwartet.

Was dich während einer Lesson erwartet

Zu Beginn

Dein Kind bekommt erst einmal Zeit, sich mit der neuen Situation vertraut zu machen.

Dabei beobachte ich bereits, wie es sich bewegt, worauf seine Aufmerksamkeit fällt und wie es auf die Umgebung reagiert. Daraus ergibt sich ganz natürlich der Einstieg in die Lesson.

Während der Lesson

Dein Kind darf sich auf die Lesson einlassen, ohne etwas leisten zu müssen. Es kann ausprobieren, reagieren, eine Pause brauchen oder zwischendurch auch einmal ganz andere Dinge spannend finden.

Ich bleibe dabei aufmerksam bei deinem Kind und passe die Lesson immer wieder an das an, was gerade möglich ist.

Die Lesson folgt keinem starren Plan – sie entwickelt sich im direkten Kontakt mit deinem Kind.

Ein farbenfrohes Gemälde mit dem Wort "LOVE" in großen roten Buchstaben, umgeben von bunten Farbklecksen und Scherenschnitten, die ein Herz bilden.

Zeit für Fragen

Nach der Lesson ist Raum für deine Beobachtungen und Fragen.

Wenn dir währenddessen etwas aufgefallen ist, du eine Reaktion deines Kindes besser einordnen möchtest oder dich im Alltag gerade etwas beschäftigt, können wir darüber sprechen.

Mir ist wichtig, dass du nachvollziehen kannst, was ich beobachte und warum ich bestimmte Impulse auswähle.

Auch zwischen den Terminen darfst du dich mit Fragen oder Beobachtungen melden – unkompliziert per WhatsApp oder E-Mail. Und manchmal geht es dabei gar nicht nur um die Lesson, sondern um etwas, das euch als Familie gerade beschäftigt.

Wenn ein Thema mehr Raum braucht, können wir nach Absprache auch telefonieren.

Manche Fragen entstehen erst mit etwas Abstand. Und manchmal tut es einfach gut, sie mit jemandem zu teilen, der dein Kind schon kennt.

Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung durch die zertifizierte NeuroScanBalance Trainerin Inga Wohter in Minden: Liah zählt Wassertropfen und erforscht spielerisch ihre Wahrnehmung.

Erst einmal kennenlernen

Wenn du NeuroScanBalance® zunächst unverbindlich kennenlernen möchtet, ist eine Schnupperlesson eine gute Möglichkeit.

Du kannst erleben, wie ich arbeite, wie dein Kind auf die neue Situation reagiert und ob sich die Art der Arbeit für euch stimmig anfühlt.

Im Anschluss ist Zeit für einen kurzen Austausch. Wenn ihr weitermachen möchtet, können wir danach überlegen, welcher Rahmen für euch passend ist.

Eine Schnupperlesson darf genau das sein: ein erstes Kennenlernen – ohne dass ihr vorher wissen müsst, wie es danach weitergeht.

Intensiv begleitet

Zertifizierte NeuroScanBalance Trainerin Inga Wohter in einem innigen Moment mit Liah und ihrem neugeborenen Bruder: Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung von Anfang an im Raum Minden.

Ein Intensivblock gibt dir die Möglichkeit, über mehrere Tage hinweg in einem vertrauten Rahmen weiterzuarbeiten. Dein Kind muss sich nicht jedes Mal ganz neu auf die Situation einstellen.

Meist findet ein Intensivblock über drei, manchmal auch vier aufeinanderfolgende Tage statt. Pro Tag sind zwei Lessons mit einer Pause dazwischen vorgesehen.

Eine Lesson dauert etwa 20–30 Minuten. Für jeden Termin plane ich ungefähr 45 Minuten ein, damit genug Raum für die Lesson und einen kurzen Austausch bleibt – ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen.

Über diese Tage entsteht ein zusammenhängender Prozess, in dem die einzelnen Lessons aufeinander Bezug nehmen können.

3–4 Tage
aufeinanderfolgend

2 Lessons pro Tag
mit Pause dazwischen

20–30 Minuten pro Lesson
ca. 45 Minuten Zeitfenster pro Termin

Pause zwischen den Lessons
Zeit für Erholung, Essen, Spielen oder einfach das, was für dich und dein Kind gerade passt

Warum Pausen wichtig sind

Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung von Anfang an in Minden: Liah erforscht auf dem Boden eine Vase mit Lichtern und sammelt erste Wahrnehmungserfahrungen.

Ein Intensivblock endet für mich nicht mit der letzten Lesson. Auch die Zeit danach gehört zum Prozess.

In den folgenden Wochen bekommt dein Kind die Möglichkeit, neue Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen im Alltag wieder aufzugreifen, auszuprobieren und mit bereits Bekanntem zu verbinden. Manche Entdeckungen zeigen sich dabei schnell, andere werden erst nach und nach im Alltag spürbar.

Deshalb plane ich zwischen zwei Intensivblöcken bewusst Abstand ein. Meist liegen etwa 4–6 Wochen dazwischen. Dieser Zeitraum ist keine starre Vorgabe – je nachdem, wie dein Kind reagiert und was sich in dieser Zeit zeigt, kann ein anderer Abstand sinnvoll sein.

Mir ist wichtig, nicht möglichst schnell den nächsten Intensivblock folgen zu lassen. Dein Kind soll Zeit haben, mit den neuen Erfahrungen seinen eigenen Alltag zu erleben, bevor wir wieder neue Impulse hinzufügen.

Auch während eines Intensivblocks gibt es zwischen den beiden Lessons eines Tages eine Pause von etwa einer Stunde. Sie schafft ebenfalls Abstand zwischen den einzelnen Lessons – ohne dass in dieser Zeit etwas geübt oder wiederholt werden muss.

Auch während eines Intensivblocks achte ich darauf, dass ausreichend Zeit für Ruhe und Erholung bleibt. Mir ist wichtig, dass die Lessons gut in euren Familienalltag passen und dein Kind nicht durch einen zu vollen Tagesablauf überfordert wird.

Welche weiteren Förderangebote oder Therapietermine euer Kind wahrnimmt, entscheidet ihr gemeinsam mit den jeweiligen Fachpersonen. Ärztlich verordnete Behandlungen bleiben von meinen Lessons unberührt

Vertraut & Persönlich.

Von Lesson zu Lesson

Schon während meiner Ausbildung habe ich Lessons mit Kindern durchgeführt. Seitdem sind viele praktische Erfahrungen dazugekommen, die heute ganz selbstverständlich in meine Arbeit einfließen.

Die Arbeit mit Kindern ist mein Schwerpunkt.

Als NeuroScanBalance®-Kindertrainerin habe ich dafür eine zusätzliche Qualifikation.

Mein fundierter medizinischer Hintergrund als Fachschwester für Anästhesie und Intensivmedizin gibt mir zusätzlich Sicherheit – besonders bei Kindern, die komplexe gesundheitliche Voraussetzungen oder ganz besondere Bedürfnisse in der alltäglichen Handhabung mitbringen.

Während eines Intensivblocks arbeite ich durchgehend selbst mit deinem Kind. So kann ich Beobachtungen aus einer Lesson direkt in die nächste mitnehmen und feine Veränderungen und Entwicklungsschritte über mehrere Tage hinweg im Blick behalten.

Eine Lesson beginnt dadurch nicht jedes Mal wieder bei null. Was sich zuvor gezeigt hat, kann unmittelbar in die weitere Arbeit einfließen.

Liah schaut am Fenster sinnlich in den Garten beim achtsamen Bewegungslernen der zertifizierten NeuroScanBalance Trainerin Inga Wohter in Ostwestfalen

Organisatorisches

Lesson - ca. 20 bis 30 Minuten
pro Termin plane ich etwa 45 Minuten Zeit ein

Termine & Absagen

Meine Praxis wird als reine Bestellpraxis geführt. Die vereinbarte Zeit ist exklusiv für dein Kind reserviert. Bitte sage einen Termin daher mindestens 24 Stunden vorher ab.

Bei einer kurzfristigeren Absage (weniger als 24 Stunden vor dem Termin) wird die vereinbarte Lesson als Ausfallhonorar berechnet, es sei denn, die Absage erfolgt unverschuldet.

Wenn dein Kind am Termintag akut erkrankt ist, entstehen für die kurzfristige Absage dieses Tages selbstverständlich keine Kosten.

Unterstützung bei der Finanzierung - Stiftungen

Mehrere Lessons oder ein Intensivblock können für Familien auch finanziell eine zusätzliche Belastung sein.

Ich arbeite mit Stiftungen zusammen, über die unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung möglich sein kann.

Wenn das für euch infrage kommt, sprich mich gern darauf an. Ich unterstütze euch mit den Informationen und Unterlagen, die für eine Anfrage benötigt werden können.

Ob eine Förderung möglich ist und in welcher Höhe unterstützt wird, entscheidet die jeweilige Stiftung individuell.

Du hast noch Fragen?

Manches lässt sich im persönlichen Austausch einfach besser klären. Wenn du magst, schreib mir gern.