Spielen ohne Förderziel – Warum freies Spiel dazugehört

Bauklötze stapeln, mit Wasser experimentieren oder immer wieder dasselbe Bilderbuch anschauen: Kinder verbringen viel Zeit mit Tätigkeiten, die sie selbst auswählen.

Dabei muss nicht jedes Spiel einem vorgegebenen Lernziel folgen.

Was ist freies Spiel?

Beim freien Spiel entscheiden Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst, womit und wie sie sich beschäftigen.

Manchmal entstehen daraus fantasievolle Geschichten. Manchmal werden Gegenstände sortiert, Bewegungen ausprobiert oder vertraute Handlungen wiederholt.

Spielen darf unterschiedlich aussehen

Nicht alle Kinder interessieren sich für dieselben Dinge.

Während manche gerne bauen, malen oder Rollenspiele entwickeln, beschäftigen sich andere lieber mit Geräuschen, Bewegungen oder einzelnen Materialien.

Auch Alter, individuelle Fähigkeiten und Zugänglichkeit des Spielmaterials beeinflussen die Spielmöglichkeiten.

Nicht jeder Moment braucht eine Aufgabe

In einem durchorganisierten Familienalltag bleibt für freies Spiel manchmal wenig Zeit.

Dabei darf Beschäftigung auch ohne Anleitung stattfinden.

Erwachsene können begleiten, Material bereitstellen oder einfach aufmerksam dabei sein, ohne jeden Ablauf vorzugeben.

Spielen muss nicht immer auf ein bestimmtes Ergebnis hinauslaufen. Manchmal steht einfach die Freude an der Beschäftigung im Mittelpunkt.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information über kindliches Spielverhalten. Er stellt keine individuelle pädagogische oder therapeutische Empfehlung dar.

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