Mein Weg zu NeuroScanBalance®

NeuroScanBalance® ist für mich viel mehr als eine Methode. Mein Weg dorthin begann als Mutter – mit meiner Tochter Liah.

Als eine schwere Diagnose vor der Geburt all unsere Pläne umwarf und medizinische Prognosen die Zukunft zu bestimmen schienen, begann für uns eine lange Suche nach ganz eigenen Möglichkeiten.

NeuroScanBalance® wurde für uns zu einem echten Wendepunkt.

Was zunächst Teil von Liahs Weg war, hat schließlich auch meinen eigenen verändert.

Ein Mädchen mit braunen Haaren, das an einem Steg sitzt und ein Eis essen, blickt auf den See, im Hintergrund Boote und Bäume, an einem bewölkten Tag.

Meine Motivation für diese Arbeit ist sehr persönlich.

Meine Tochter Liah kam mit schwersten neurologischen Voraussetzungen zur Welt. Schon vor ihrer Geburt bekamen wir Diagnosen und Prognosen, die uns den Boden unter den Füßen weggezogen haben.

Die Ärzte bereiteten uns darauf vor, dass unser Kind die Geburt nicht überleben würde. Wir bestellten den Kinderwagen ab, beschäftigten uns mit Dingen, mit denen sich werdende Eltern niemals beschäftigen möchten – und vor dem Kreißsaal wartete bereits ein Sternenkind-Fotograf.

Doch Liah kam zur Welt. Sie atmete. Sie schrie. Sie lebte.

Noch am selben Tag musste sie notoperiert werden. Es folgten Wochen im Krankenhaus, weitere Eingriffe und schließlich die Versorgung mit einem VP-Shunt. Nach rund zwei Monaten durften wir sie endlich mit nach Hause nehmen.

Wir gingen nach Hause mit unendlich viel Liebe – und genauso vielen Fragen.

Was wird Liah einmal können?
Wie können wir sie unterstützen?
Und was können wir tun, damit sie möglichst viele eigene Erfahrungen machen kann?

Wir haben gesucht, gelernt und vieles ausprobiert. Und Liah hat uns immer wieder gezeigt, dass eine Prognose nicht die ganze Geschichte eines Kindes erzählt.

Mehr über Liahs Weg lesen

Leben & erziehen · Aktion Kindertraum

Liahs Geschichte

Wie NeuroScanBalance® Teil unseres Weges wurde

Als Liah 17 Monate alt war, brachte unsere Physiotherapeutin NeuroScanBalance® ins Gespräch. Sie kannte Liah gut und wusste, welche Fragen uns damals beschäftigten.

Nach allem, was bereits hinter uns lag, wollten wir nicht einfach noch „etwas Neues ausprobieren“. Wir wollten sehen, wie Liah darauf reagiert und ob sich diese Art der Arbeit für sie stimmig anfühlt.

Schon die ersten Lessons waren für uns anders als vieles, was wir bis dahin kannten. Es ging nicht darum, eine bestimmte Bewegung immer wieder zu üben. Vielmehr wurde genau beobachtet, wie Liah reagierte und welche kleinen Veränderungen sich zeigten.

Und dann begannen wir Dinge zu sehen, die uns Mut machten. Manche waren ganz klein, andere konnten wir kaum übersehen.

NeuroScanBalance® wurde dadurch nach und nach zu einem festen Teil von Liahs Weg – und ist es bis heute geblieben.

Liahs Weg in Bildern

Ein persönlicher Einblick in einige Entwicklungsschritte, die wir auf Liahs Weg mit NeuroScanBalance® beobachtet haben.

Liahs Weg ist ganz persönlich und lässt sich nicht auf andere Kinder übertragen. Jedes Kind bringt seine eigene Geschichte mit

Ein Mädchen und eine Frau lachen eng umeinander, die Frau küsst das Mädchen auf die Wange. Es scheint Freude und Nähe zwischen den beiden zu geben, die vor einem Fenster sitzen.

Von der Mutter zur Trainerin

Lange saß ich bei NeuroScanBalance® einfach als Mama daneben.

Ich beobachtete Liah, stellte Fragen, freute mich über kleine und große Veränderungen – und merkte irgendwann, dass meine Neugier immer größer wurde.

Ich wollte nicht nur erleben, was während einer Lesson passiert. Ich wollte selbst lernen, was hinter dieser Arbeit steckt.

So entstand der Wunsch, die Ausbildung zu machen.

Heute ist NeuroScanBalance® für mich keine reine Methode mehr – es ist die logische Fortsetzung meines Lebensweges. Durch meine jahrelange Erfahrung als Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie lese ich die medizinischen Befunde Ihres Kindes mit klinischem Fachblick. Ich weiß genau, was im Körper und Gehirn auf neurologischer Ebene passiert. Diese medizinische Tiefe kombiniere ich mit der sanften Kraft der Neuroplastizität für ein maßgeschneidertes Entwicklungstraining.

Das wichtigste Zertifikat an meiner Wand bleibt jedoch mein Lebensweg. Als Mama einer Tochter mit schwerer Hirnschädigung habe ich jede Sorge, jede Hoffnung und jeden Meilenstein selbst durchlebt. Ich begleite und fördere dein Kind nicht nur mit gelerntem Wissen, sondern mit dem tiefen, praktischen Verständnis einer Mutter, die weiß, wie sich der Alltag anfühlt – und was im Leben wirklich möglich ist.

  • Zertifizierte NeuroScanBalance®-Kindertrainerin

  • Staatlich anerkannte Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie (Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken Minden).

  • Fachkompetenz in der "Basalen Stimulation in der Pflege" Förderung von Menschen mit Wahrnehmungs- und Entwicklungsbeeinträchtigungen.

  • Erfahrung mit schwersten Pflege- und Therapiesituationen speziell bei beeinträchtigten Atem-, Herz-Kreislauf- und Bewegungssystemen.


Was ich fachlich mitbringe

Ätherische Öle, auch dieser Weg begann mit Liah

Ein Holzscheibe mit einem kleinen Glas mit Olivenöl, umgeben von Olivezweigen auf dunklem Hintergrund.

Ätherische Öle kamen in unser Leben, als Liah noch sehr klein war. Mit sechs Monaten hatte sie ihren ersten epileptischen Anfall – und für uns begann erneut eine Zeit voller Fragen, Medikamente und Entscheidungen.

Genau damals begann ich, mich intensiv mit ätherischen Ölen auseinanderzusetzen. Was zunächst aus unserer eigenen Situation heraus entstand, wurde mit der Zeit zu einem immer größeren Wissensgebiet für mich.

Ätherische Öle sind bis heute ein geschätzter Begleiter in unserem Familienalltag. Sie dienen uns zur Stärkung des Wohlbefindens und als sanfte Unterstützung in Ruhephasen.

Später beschäftigte mich auch Liahs sprachliche Entwicklung. Sie sprach damals nur wenige Wörter, und ich entwickelte für sie aus meinem Wissen einen eigenen, aktivierenden Sprach-Roll-on.

In dieser Zeit machte Liah sprachlich große Entwicklungsschritte. Aus einzelnen Wörtern wurden immer mehr Begriffe und schließlich ganze Sätze. Diese Erfahrung hat meine Begeisterung für ätherische Öle noch einmal verstärkt und meinen Wunsch geweckt, mich intensiver mit ihren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Aus einer sehr persönlichen Suche wurde schließlich ein weiterer Teil meiner Arbeit: Heute bin ich Aromatherapeutin.

Auch in meiner Praxis können ätherische Öle ergänzend eine Rolle spielen – immer mit dem Ziel, Wohlbefinden und Entspannung zu fördern. Ob und wie ich sie einsetze, entscheide ich passend zur jeweiligen Situation und zum Kind.

Kleine Einordnung: Die Erfahrungen mit Liah sind unsere persönliche Geschichte. Ätherische Öle verstehen sich als komplementäre Pflege- und Wohlfühlangebote. Sie ersetzen keine medizinischen Therapien, und rezeptpflichtige Medikamente sollten niemals ohne Rücksprache mit den behandelnden Ärzten verändert oder abgesetzt werden.

Dein nächster Schritt? Ein ganz unverbindliches Gespräch

Wenn beim Lesen Fragen entstanden sind oder du herausfinden möchtest, ob meine Art zu arbeiten zu euch passt, schreib mir gern.